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6:3, 3:6, 6:7 – Hauchdünnes Zweitrunden-Aus für Struff gegen Verdasco bei Crédit Agricole Suisse Open

Knappe Niederlage: Für Jan-Lennard Struff ist in Gstaad nach der zweiten Runde gegen Verdasco Schluss.

GSTAAD – Nachdem der Warsteiner Jan-Lennard Struff und der Spanier Fernando Verdasco ihr Zweitrunden-Match am Donnerstagabend wegen anhaltenden Regens unterbrechen mussten, freuten sich die beiden Tennisprofis gestern Mittag um 12.38 Uhr bei strahlendem Sonnenschein und gefüllten Rängen am Center Court die Begegnung bei den Crédit Agricole Suisse Open im schweizerischen Gtaad wieder aufnehmen zu können. Beim Stand von 6:3, 3:6, 1:1 wurde das Match im entscheidenden Satz mit dem Aufschlagspiel des Deutschen fortgeführt. Dieses konnte Struff ebenso souverän durchbringen wie Verdasco das folgende. Doch beim Stand von 2:2 entwickelte sich ein höchstspannendes, knapp 12 Minuten andauerndes Servicegame des Warsteiners, der satte sechs Breakbälle abwehren konnte, bevor er seinen dritten Spielball verwandelte. Struff-Trainer Christoph „Stoffel“ Reichert forderte seinen Schützling in der Folge, mehr Bewegung ins Spiel zu bringen und mutiger zu Spiel. Bei brachten beide ihre folgenden Aufschläge souverän durch, sodass nach 123 Minuten die Entscheidung im Tie-Break gefällt werden musste. Doch da hatte der Deutsche das Nachsehen. So passte plötzlich die länge in seinen Schlägen nicht mehr, sodass der Spanier über 1:1 auf 1:6 davonzog und nach 129 Minuten seinen dritten Matchball zum 3:7-Gewinn im Tie-Break verwandelte.

Als nächstes steht für den Warsteiner jetzt die Bundesliga-Spitzenpartie mit dem TC BW Halle gegen GW Mannheim an, bevor dann in der kommenden Woche die Teilnahme am ATP-Turnier in Kitzbühel ansteht.