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6:1, 5:7, 2:6 – Jan-Lennard Struff erleidet Erstrunden-Aus bei bet-at-home Open in Hamburg

Bei den bet-at-home Open in Hamburg: Jan-Lennard Struff unterlag dem Serben Filip Krajinovic in  drei Sätzen.

HAMBURG – Der Warsteiner Tennis-Profi Jan-Lennard Struff hat bei den bet-at-home Open in Hamburg sein Erstrunden-Match verloren. In der Partie gegen den 22-jährigen Serben Filip Krajinovic, der sich über die Qualifikation ins Turnier gespielt hatte und 2010 als jüngster Spieler der Geschichte bei den Serbia Open ein ATP-Halbfinale erreichte, unterlag der zwei Jahre ältere Deutsche in drei Sätzen 6:1, 5:7, 2:6.

Dabei legte Struff am Hamburger Rothenbaum vielversprechend los. Im ersten Satz nahm der Warsteiner seinem Kontrahenten gleich drei Aufschlagspiele ab, bevor er nach 23 Minuten den ersten Satz mit 6:1 für sich entschied.

Im zweiten Durchgang kam Filip Krajinovic dann immer besser in die Partie und erzielte das Break zum 3:1. Struff konterte mit dem direkten Re-Break, doch der Serbe nahm dem 24-Jährigen dann den Service zum 5:3 ab. Doch Struff verhinderte den vorzeiten Satzverlust mit seinem bis dahin fünften Break. Beide lieferten sich starke Ballwechsel, doch bei „Struffi“ passte die Länge in den Schlägen nicht mehr so wie im vorherigen Verlauf der Begegnung. Der 22-Jährige nahm ihm das Aufschlagspiel zum 5:6 ab und brachte seinen Service durch, sodass der dritte Satz für die Entscheidung sorgen musste.

Doch der Warsteiner, der im Vorjahr die zweite Runde erreicht hatte, schien völlig aus dem Konzept gekommen zu sein. Während die ersten Aufschläge bei Struff nicht mehr so präzise kamen, nutzte der Serbe seine Möglichkeiten und brachte sich durch das Break zum 3:1 in eine komfortable Position, die er nach 106 Minuten mit einem weiteren Break und gleichzeitig seinem ersten Matchball in den Sieg ummünzte.

Damit trifft der Balkan-Spieler jetzt in der nächsten Runde auf den an Position zwei gesetzten Vorjahressieger Fabio Fognini, der in der ersten Runde als gesetzter Akteur ein Freilos bekam.
Für Jan-Lennard Struff steht hingegen die frühzeitige Heimreise an. Im Stadion-Interview unmittelbar nach dem Match zeigte sich der 24-Jährige ratlos: “Ich bin eigentlich gut ins Spiel gekommen, aber ab dem zweiten Satz hatte ich nicht mehr die richtige Länge in den Schlägen und viele Bälle gingen knapp ins Aus. Am Ende wusste ich auch nicht, was los war.”
Für den Warsteiner geht es in der kommenden Woche in die Schweiz, wo er an den Credit Agricole Open in Gstaad teilnehmen wird.