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4:6, 3:6 – Struff unterliegt Landsmann Kohlschreiber in erster Runde bei MercedesCup in Stuttgart

Erstrunden-Aus im deutschen Duell beim MercedesCup: Jan-Lennard Struff unterliegt Philipp Kohlschreiber.

STUTTGART – Für den Warsteiner Tennis-Profi Jan-Lennard Struff war bei seinem Auftakt beim MercedesCup in Stuttgart bereits frühzeitig Schluss. Der 24-jährige Deutsche unterlag in dem zweimal wegen Regens um jeweils einen Tag verschobenen Erstrunden-Match gegen seinen sechs Jahre älteren Landsmann Philipp Kohlschreiber in zwei Sätzen, zeigte aber gegen die bei dem ATP-Turnier an fünf gesetzte Nummer 26 der Welt gute Passagen.

Unglücklich verlief allerdings der Start in die Begegnung. Struff, der zu Beginn servierte, ließ sich das erste Aufschlagspiel abnehmen und hatte somit schnell den Nachteil. Doch mit dem erzielten Break zum 2:2 glich der Warsteiner in einem relativ ebenbürtigem Match fast ebenso schnell wieder aus. Bei seinen Aufschlagspielen hatte der aktuell 71. der Weltrangliste allerdings seine Probleme. Insgesamt vier Doppelfehler leistete sich Struff im ersten Durchgang, während sich sein Gegenüber mit lediglich einem Doppelfehler ersichtlich sicherer zu präsentieren schien. Jedoch hatte beide mit jeweils 58 Prozent eine relativ geringe Quote bei ihren ersten Aufschlägen. Struff unterliefen zudem aber mehrere Unforced Errors, die unter anderem dazu führten, dass Kohlschreiber beim Stand von 4:4 eine seiner zwei Breakchancen nutzte. Somit servierte der gebürtige Augsburger zum Satzgewinn, den er nach 37 Minuten sicherte.

Im zweiten Durchgang, zu dessen Beginn es zu regnen anfing, kassierte Struff frühzeitig das Break zum 1:2, hatte jedoch umgehend im folgenden Aufschlagspiel des 30-Jährigen die Chance, das Re-Break zu erzielen. Von seinen drei Breackbällen konnte der Warsteiner, der von den sich füllenden Rängen mit Applaus unterstützt wurde, allerdings kein Nutzen ziehen, sodass Kohlschreiber auf 1:3 davonzog. Zwar ließ die aktuell mit Tommy Haas in der Weltrangliste punktgleiche Nummer eins des deutschen Tennis Breakchancen zu, brachte die Service-Games bis zum Ende aber immer durch und konnte nach 74 Minuten mit einem abgenommenen Aufschlagspiel zum 6:3 den Matchgewinn und den Einzug in die zweite Runde feiern. Während Struff 4385 Euro Preisgeld, aber keine Punkte, für die erste Runde kassierte, muss Kohlschreiber durch die zweitägige Regenpause am gleichen Donnerstag in der zweiten Runde gegen tschechen Lukas Rosol ran.