Official Website of Jan-Lennard Struff

Back to Homepage
4:6, 6:3, 4:6, 2:6 – Doppel Brown/Struff scheidet nach Niederlage gegen Nestor/Zimonjic in Wimbledon aus

Nach dem Aus im Einzel mit Dustin Brown im Doppe am Balll: Jan-Lennard Struff.

LONDON – Nachdem für den heimischen Tennis-Profi Jan-Lennard Struff und seinen deutschen Kollegen Dustin Brown in Wimbledon im Einzel jeweils in der ersten Runde das Turnier-Aus besiegelt worden war, für das es durch die Erstrunden-Teilnahme immerhin noch jeweils 10 Punkte für die Weltrangliste sowie 27000 Pfund (umgerechnet etwa 33600 Euro) Antrittsgeld gab, erspielten sich die beiden im Doppel sportlich erfreuliche Nachrichten. Der aus Celle kommende Brown und der Warsteiner Struff, die bereits in Halle bis ins Doppel-Halbfinale gekommen waren, trafen in der ersten Wimbledon-Runde auf das britische Brüder-Duo Ken und Neal Skupski. Und nachdem die Deutschen den ersten Satz mit 5:7 verloren, konnten sie sich im zweiten Durchgang mit dem Break zum 5:4 und im dritten Durchgang mit dem abgenommenen Service zum 4:3 die entscheidenden Vorteile erspielen und mit 2:1in Sätzen in Führung gehen. Auch im vierten Satz bewiesen Brown und Struff ihre Harmonie auf dem Court und konnten den Briten zwei Aufschlagspiele abnehmen, bevor nach 126 Minuten ihren ersten Matchball zum 5:7, 6:4, 6:3, 6:2-Matchgewinn verwandelten.

In der zweiten Runde trafen Dustin Brown und Jan-Lennard Struff dann auf das kanadisch-serbische Duo Daniel Nestor und Nenad Zimonjic, die bei den Wimbledon Championchips im Herren-Doppel an drei gesetzt sind. Doch von dieser Position war im Match nicht viel zu merken. Die Deutschen lieferten ein gutes Match ab und boten den Kontrahenten bestens Paroli. Zwar ging der erste Satz nach einem Break zum 1:2 mit 4:6 verloren, doch mit dem 6:3 zum Satzausgleich lieferten Brown und Struff die passende Antwort. Im dritten Durchgang zeigten beide Doppel ein höchstinteressante Spiel beim Stand von 2:3. Dabei wehrten die Deutschen sechs Breakbälle ab, bevor sie zum 3:3 ausglichen. Beim Stand von 4:5 gab es dann Breakbälle gegen das befreundete Duo aus Deutschland. Dabei wehrte Dustin Brown einen Breakball zwar mit einer artistischen Einlage mit einem Schlag durch die Beine ab, doch den zweiten Satzball nutzten Nestor und Zimonjic. Im vierten Durchgang mussten der Suttroper und der Celler dann allerdings Federn lassen. Die Gegner drehten noch einmal auf und nahmen die Services zum 2:4 und 2:6. Damit unterlagen Brown und Struff nach 117 mit 4:6, 6:3, 4:6, 2:6 und schieden aus.