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6:3, 6:3 – Jan-Lennard Struff nach Erfolg über Stakhovsky im Viertelfinale der BMW Open

Im Viertelfinale der BMW Open: Jan-Lennard Struff (in weiß) besiegte den Ukrainer Sergiy Stakhovsky  6:3, 6:3.

MÜNCHEN – Die bayrische Landeshauptstadt München erweist sich in diesen Tagen weiter als gutes Pflaster für den Warsteiner Tennis-Profi Jan-Lennard Struff. Der 24-jährige Rechthänder, der über eine erfolgreiche Quali das Hauptfeld des ATP 250-Turniers erreichte und in der ersten Runde den Weltranglisten-30. Feliciano Lopez bezwang, unterstrich auch in der zweiten Runde seine gut Sandplatz-Form und besiegte den 28-jährigen Ukrainer Sergiy Stakhovsky in zwei Sätzen 6:3, 6:3. Dabei legte der Deutsche, nachdem er gegen den Spanier Lopez auf regenfeuchtem Untergrund gewann, bei Sonnenschein mit wenig Wolken erneut gut los.

Freut sich über die mitfiebernden Fans: Struffi kam den vielen Autogrammwünschen nach.  Fotos (2): Köster

Nachdem er mit dem Aufschlagspiel startete und 1:0 in Führung ging, konnte Struff mit einem Break das Polster auf 2:0 ausbauen. Den Vorsprung konnte Struff, der bereits in der ersten Runde kein Break kassierte, auch im weiteren Verlauf des ersten Satzes behaupten. Zwar verschenkte er beim Stande von 5:2 drei Breakbälle, doch seinen folgenden Service konnte Jan-Lennard nach 33 Minuten mit seinem ersten, verwandelten Satzball zum 6:3 durchbringen.

Am Rande: Im vergangenen Jahr hatte Gegner Stakhovsky in der zweiten Runde von Wimbledon dem dortigen Rekordchampion Roger Federer (sieben Titel) sein frühestes Grand- Slam-Aus seit 2003 beschert. Doch nach diesem Match traff Struff bereits zweimal auf den Ukrainer, den er sowohl bei einem ATP-Turnier im schwedischen Bastad (6:3, 6:3), als auch bei einem Challenger in Bratislava (4:6, 6:4, 7:6(3)) bezwingen konnte.

Nach dem Macth zeigte sich Ja-Lennard im Interview mit ARD- und BR-Journalist Bernd Schmelzer humorvoll.

Und in der zweiten Runde der BMW Open in München zeigte Jan-Lennard auch im zweiten Satz, dass er den 28-jährigen Gegner ein weiteres, drittes Mal bezwingen wollte. So konnte er seinem Gegenüber den Service zur 2:1-Führung abnehmen und folgende Breakbälle von Stakhovsky bravorös abwehren.  Vor allem bei 4:3-Führung, eigenem Aufschlag und 0:40-Spielrückstand bewahrte Struff die Ruhe und wehrte alle drei Breakbälle ab, bevor er im folgenden Aufschlagspiel des Ukrainers nach dem insgesamt zweiten Stakhovsky-Doppelfehler das Break zum Matchgewinn nach 72 Minuten erzielen konnte.

“Ich hoffe, dass ich weiter so gut spielen kann, wie zuletzt. Ich denke jetzt noch nicht daran, wie weit ich kommen könnte, sondern konzentriere mich auf das kommende Spiel”, erklärte Jan-Lennard Struff nach Matchende im Interview mit dem Bayrischen Rundfunk. Als BR-Kommentator Bernd Schmelzer den Warsteiner dann auf den Siegpreis, einen am Center Court ausgestellten BMW, ansprach, witzelte Struff: “Einen BMW hab ich schon, aber zur Not würde ich den auch nehmen.”

Mögliche Viertelfinalgegner sind nun der 32-jährige Österreicher Jürgen Melzer, der aktuell 66. der Weltrangliste ist, aber vor ziemlich genau drei Jahren bereits auf Rang acht positioniert war, oder der neun Jahre jüngere Ricardas Berankis aus Litauen (ATP 150).

ATP 250, BMW Open, zweite Runde:  Sergiy Stakhovsky (UKR) – JL Struff (GER) 3:6, 3:6
1. Satz: 0:1, 0:2, 0:3, 1:3, 1:4, 2:4, 2:5, 3:5, 3:6.
2. Satz: 1:0, 1:1, 1:2, 1:3, 2:3, 2:4, 3:4, 3:5, 3:6.
Dauer: 72 Minuten.