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6:2, 4:6, 1:6 – Struff unterliegt in letzter Quali-Runde zum ATP Masters Miami dem Belgier Goffin

Mit einem Sieg in die Qualifikation zum ATP Masters in Miami gestartet: Jan-Lennard Struff.

MIAMI – Der deutsche Tennisspieler Jan-Lennard Struff ist bei der Qualifikation zum ATP Masters im ostamerikanischen Miami mit einem Erfolg gestartet. Gegen den 26-jährigen Ukrainer Illya Marchenko konnte der Warsteiner mit 7:6, 6:3 gewinnen und die zweite und letzte Quali-Runde gegen den Belgier David Goffin erreichen. Das Match wird das dritte nach 10 Uhr Ortszeit sein, also das dritte nach 15 Uhr deutscher Zeit.

Dabei gestaltete sich die Erstrunden-Begegnung gegen Marchenko eng. Der Ukrainer hatte in der Vorwoche bei einem Challenger in Irving (Texas) teilgenommen und dort starke Spieler wie Simone Bolelli und Igor Sijsling bezwingen können, bevor er gegen Tobias Kamke im  Viertelfinale ausschied. Also traf Struff auch auf einen Spieler, der im Turnierrhytmus war und 2010 bereits 67. der Weltrangliste war. Dabei konnten sowohl der23-jährige Struff als auch der drei Jahre ältere Ukrainer in einem umkämpften ersten Satz jeweils zwei Breaks erzielen, sodass der Tie-Break über den Ausgang entscheiden musste. Dort behielt der Deutsche die Oberhand und sicherte sich dort mit 7:4 den er ersten Satz. Im zweiten Satz konnte Jan-Lennard mit drei Break, während sein Gegenüber nur einen Service abnehmen konnte. So sicherte sich der Warsteiner nach 91 Minuten das Match, wodurch er seinen Vorjahres-Erfolg und das Erreichen der zweiten Runde wiederholen konnte. In der zweiten Runde hat Struff mit dem Belgier David Goffin ein starker Gegner vor der Brust, der 2012 bereits 42. der Weltrangliste war.

Doch überraschend überlegen startete der Deutsche in das Match, in dem er im ersten Satz mit zwei gewonnen Breaks die Überhand behalten konnte und 6:2 gewann. Doch im zweiten Satz kassierte Struff das Break zum 1:2, das er nicht mehr ausgleichen konnte. Dem Satzausgleich folgte der entscheidende dritte Satz, in dem Jan-Lennard allerdings nicht an seine Leistung aus dem ersten Satz anknüpfen konnte und vom immer stärker werdenden Belgier drei Services abgenommen bekam.  Somit musste sich Struff am Ende mit 6:2, 4:6, 1:6 geschlagen geben und hofft jetzt, über die Lucky-Loser-Regelung noch einen eventuellen Platz für das Hauptfeld zu bekommen, wobei die Chancen dazu als sehr gering einzuschätzen sind.