Official Website of Jan-Lennard Struff

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Struff scheidet bei Slovak Open in Bratislava erst im Halbfinale gegen Lokalmatador Lukas Lacko aus

Erreichte das Einzel-Halbfinale und das Doppel-Finale der Slovak Open in Bratislava: Jan-Lennard Struff.

BRATISLAVA – Für den 23-jährigen Tennis-Profi Jan-Lennard Struff ging es nach dem Erreichen des Geneva Open-Finals in die slowakische Hauptstadt Bratislava, um bei den Slovak Open an den Start zu gehen. Dabei traf der Warsteiner in der ersten Runde auf den Türken Marsel Ilhan (176. der ATP-Weltrangliste), den er in zwei Sätzen 6:2, 7:5 besiegen konnte. In der zweiten Runde begegnete er dann dem Ukrainer Ilya Marchenko (ATP 163.), den Struff ebenfalls in zwei Sätzen bezwang.

Danach folgte das Match gegen den Federer-Bezwinger von Wimbledon Sergiy Stakhovsky, ebenfalls Ukrainer, und an Platz 101 der Weltrangliste gesetzt,  gegen den der Deutsche in diesem Jahr bereits bei den Skistar Swedish Open in Bastad ein Weiterkommen feierte. Und auch im Viertelfinale zu Bratislava behielt Jan-Lennard die Oberhand. Gegen den Ukrainer spielte sich in 120 Minuten jedoch ein ungemein enges Match ab. Während Stakhovsky den ersten Satz 4:6 gewann, sicherte sich Struff den zweiten und konnte im dritten dann im Tie-Break das Match für sich entscheiden. 4:6, 6:1, 7:6 (3) hieß es letztendlich, bevor es dann am Samstag (09.11.) im Halbfinale gegen den Weltranglisten-74. Lukas Lacko aus der Slowakai antrat.

In einem wieder einmal umkämpften Dreisatz-Match fightete “Struffi” um den Finaleinzug, doch nach einem unglücklichen Break im entscheidenden Satz musste sich der Deutsche mit 4:6, 6:1, 3:6 geschlagen geben.

Starke Doppel-Woche mit Gero Kretschmer – Erst im Finale gestoppt

Einen weiteren, großen Erfolg feierte Jan-Lennard Struff im Doppel. Zusammen mit Gero Kretschmer erreichte er überraschend und dank einer starken Performance, das Endspiel. Dem 6:4, 6:2-Erstrunden-Erfolg über Lukas Lacko/Andrej Martin, folgte ein starker Sieg über das hervorragend besetzte Doppel Frantisek Cermak/Lukas Kubot (5:7, 6:4, 10:8). Der Pole Kubot, aktuell im Einzel auf Rang 71 und im Doppel auf Platz 38 geführt, hatte in diesem Jahr mit einer überzeugenden Leistung das Viertelfinale von Wimbledon erreicht, hatte aber mit dem Tschechen Cermak gegen das stark aufspielende deutsche Doppel das Nachsehen. Und Struff/Kretschmer waren auch in der Folge siegreich: Gegen Mikhail Elgin/Michal Mertinak gab es im Halbfinale einen umkämpften Dreisatz-Erfolg (6:7(4), 7:5, 10:6), durch den das Finalticket gelöst werden konnte.

Erst das skandinavische Duo Henri Kontinen/Andreas Siljestrom schaffte es letztlich, den deutschen Durchmarsch zu beenden. Nach einem hart umkämpften ersten Satz 6:7(6), folgte das 2:6 im zweiten, das gleichbedeutend mit der Silbermedaille war, über die sich Gero und “Struffi” letztlich aber auch freuen konnten.