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“Struffi” vor Hauptfeld-Teilnahme in Wimbledon im Interview: “Ich freue mich auf jeden Gegner”

Nach den French Open in Paris (Bild) folgt für Jan-Lennard Struff jetzt Wimbledon in London.

SUTTROP/LONDON – Jan-Lennard Struff hat es geschafft. Nach der Teilnahme im Hauptfeld der French Open in Paris qualifizierte sich der 23-Jährige am Mittwoch (19.06.) für das weltberühmte und beliebte Rasenturnier im Londoner Stadtteil Wimbledon. Durch drei Qualifikationsrunden mit Siegen über Uladzimir Ignatik (6-3, 6-3), Hiroki Moriya (6-3, 3-6, 8-6) und Igor Kunitsyn (6-3, 6-4, 6-1) sicherte sich “Struffi” das Ticket für die Hauptrunde, auf die er sich jetzt besonders freut. Im Interview sprach der Suttroper über seine jüngsten Erfolge und vieles mehr.

Hallo Jan, wie fühlst du dich nach drei Quali-Matches in drei Tagen?

Jan-Lennard Struff: Glücklich, aber auch ein bisschen Müde. Es war überraschend, dass alle Matches nacheinander gespielt wurden und es keinen Ruhetag gab. Aber jetzt habe ich genügend Zeit, um ausreichend zu regenerieren.

Du hast bislang ein aufregendes Halbjahr hinter dir. Wie bilanzierst du 2013 bis jetzt?

Jan-Lennard Struff: Das Fazit fällt positiv aus. Die ganzen Reisen nach Australien, Miami und in andere Länder haben sehr viel Spaß gemacht und ich konnte wertvolle Erfahrungen sammeln.

Was waren deine bisherigen Karriere-Highlights? Beziehungsweise auf welches Match oder Turnier blickst du am liebsten zurück?

Jan-Lennard Struff: Das fing natürlich sehr früh an. Mein erster Sieg bei einem Future, gute Ergebnisse bei Challangern und dann die Teilnahme an den Grand Slam-Turnieren. Vor allem Paris vor einigen Wochen war ein  tolles Erlebnis.

Du hast die Quali in Wimbledon erfolgreich meistern können. Wie lautet das Fazit deiner überstandenen Qualifikation?

Jan-Lennard Struff:  Es hat total Spaß gemacht. Ich bin froh, dass ich die Qualifikation bewältigen konnte und jetzt im Hauptfeld stehe.

Die Auslosung findet am Freitag (21.06) statt. Gibt es für dich ein Wunschlos?

Jan-Lennard Struff: Nein, das habe ich nicht. Ich freue mich auf jeden Gegner.

Wimbledon ist nach den Gerry Weber Open das zweite Rasen-Turnier, bei dem du im Hauptfeld stehst. Kommst du auf dem Grün mittlerweile immer besser klar?

 Jan-Lennard Struff: Mit der Zeit gewöhnt man sich immer besser an die jeweiligen Untergründe. Außerdem kann man von Partie zu Partie sein Spiel verbessern.

 Wie bereitest du dich in den nächsten Tagen auf das Turnier in der englischen Hauptstadt vor?

 Jan-Lennard Struff: Am Donnerstag werde ich mit meinem Trainer Christoph Reichert Sight-Seeing in London machen, bevor ich dann am Freitag wieder ins Training einsteigen werde.

Noch eine kurze Frage zum Schluss: Du hast so viele Rufnamen. Jonny, Struffi, Jan, Struff oder eben Jan-Lennard. Welcher ist dir am liebsten.

Jan-Lennard Struff: In der Schule wurde ich immer Jonny gennant, beim Tennis werde ich eigentlich von allen Struffi genannt. Deshalb denke ich, dass Struffi am Besten passt.

Alles klar, danke Struffi und viel Erfolg für Wimbledon.

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mh