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Struff bekommt Wildcard für Gerry Weber Open

Im dritten Anlauf im Hauptfeld der Gerry Weber Open: der Suttroper Jan-Lennard Struff

Die Tenniskarriere des aufstrebenden Suttroper Nachwuchsprofis Jan-Lennard Struff erfährt ein neues Highlight. Nachdem der 23-Jährige in der letzten Woche bei den French Open in Paris erstmals im Hauptfeld eines Grand Slam-Turniers stand, bekam „Struffi“ gestern die letzte Wildcard für die Gerry Weber Open in Halle zugesprochen. Für den heimischen Tennisprofi gilt das Turnier gleichzeitig als Vorbereitung auf die Qualifikation für das bekannte englische Rasenplatz-Turnier in Wimbledon.

Für Struff, der sportlich in Halle heimisch ist und seit 2011 für den TC Blau-Weiss Halle in der Bundesliga spielt, ist es die erste Teilnahme am einzigen deutschen ATP-Tennisturnier auf Rasen. Die erste Partie des 23-Jährigen, der in der vergangenen Woche auf der Anlage von Roland Garros in der ersten Runde der French Open knapp gegen den Russen Evgeny Donkoy ausgeschieden war, steht bislang aber ebenso wie der mögliche Erstrundengegner noch nicht fest. Sicher ist nur, dass der Suttroper am kommenden Montag oder Dienstag auf der Tennisanlage an der Roger-Federer-Allee in der ostwestfälischen Lindenstadt agieren wird.

Für den 117. der ATP-Weltrangliste ist es das erste Rasen-Turnier seiner Karriere und zugleich die Vorbereitung auf die Qualifikation für das weltberühmte Grand Slam-Turnier im Londoner Stadtteil Wimbledon, für das sich „Struffi“ in diesem Jahr erstmals die Teilnahmeberechtigung für das Hauptfeld sichern will.

Sein Antreten in Halle bescherrte dem 1,96 Meter großen Abiturienten von 2009 die letzte von drei zu bekommenen Wildcards, die ihn trotz seiner Platzierung außerhalb der Top 100 an der Teilnahme an einem der bekanntesten Tennisturniere in Deutschland berechtigt. Die ersten beiden der drei Wildcards hatte die Turnierdirektion Struffs Landsmann Daniel Brands (ATP-Weltranglisten-95.) und dem französischen Publikumsliebling Gaël Monfils (81. der Weltrangliste) zugesprochen.

Turnierdirektor Weber: “Bin mir sicher, seine Entwicklung noch nicht abgeschlossen”

Die Vergabe der letzten Teilnahmeberechtigung für den Suttroper nahm Turnierdirektor Ralf Weber freudig zur Kenntnis: „Vor zwei Jahren habe ich Jan-Lennard angeboten, für den TC Blau-Weiss Halle zu spielen und ihm meine persönliche Förderung zugesagt. Bereits nach dieser kurzen Zeit ist festzuhalten, dass er sich mit Disziplin und Trainingsfleiß heute schon in den erweiterten Kreis der Weltbesten gespielt hat. Ich bin mir sicher: Seine Entwicklung ist längst noch nicht abgeschlossen.“

Nach zwei verpassten Teilnahmen durch das Ausscheiden in der Qualifikation zu den Gerry Weber Open freut sich Jan-Lennard Struff jetzt besonders auf seine Teilnahme: „Die Gerry Weber Open sind ein hervorragendes Turnier. In Halle zu spielen, ist für mich etwas ganz Besonderes“, sagte der 23-Jährige und führte aus: „Ich hoffe, so weit wie möglich zu kommen. Aber in der ersten Runde auf einen der Weltstars wie Roger Federer oder Rafael Nadal zu treffen und dann im Gerry Weber Stadion zu spielen, das wäre ein unvergessliches Erlebnis für mich. Aber vielleicht gelingt mir ja eine Überraschung“, fügte er augenzwinkernd an.

 

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mh