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6:4, 7:6 – Struff meistert Auftakthürde in Stuttgart

STUTTGART – Die diesjährigen French Open sind passé und der spanische Sandplatz-König Rafael Nadal hat mit seinem zehnten Triumph am Sonntagnachmittag Geschichte geschrieben. Während Nadal sich seinen Weg zum Titel mit sieben Siegen ebnete, endete der Auftritt von Jan-Lennard Struff vor zwei Wochen in der ersten Runde gegen den Tschechen Tomas Berdych.

Genug Zeit, um sich nach dem folgenden Doppel-Aus in der zweiten Runde auf die Rasensaison und den Auftakt in der baden-württembergischen Hauptstadt Stuttgart vorzubereiten.

Dabei glückte dem Deutschen, der in der aktualisierten Weltrangliste jetzt auf Rang 53 liegt, am Montagmittag beim Mercedes Cup der Auftakt. Gegen den 29-jährigen Slowaken Lukas Lacko duellierte sich der Warsteiner auf dem Center Court der Anlage und hatte trotz zwischenzeitlicher Verletzungspause das Lachen auf seinen Lippen.

Verletzungspause stoppt Struff nicht

Siegreich am Montag, unterlegen im Doppel am Dienstag, Pouille-Duell am Mittwoch: Jan-Lennard Struff.

Sein Gegner war im Vorfeld ein unangenehmes Los, hatte Lacko bereits zweimal gegen den Warsteiner gewinnen können und bei seiner einzigen Niederlage verletzt aufgeben müssen. Außerdem hatte sich der Slowake als an eins gesetzter Akteur erfolgreich durch die Qualifikation gespielt und bereits Matchpraxis auf dem satten Grün gesammelt.

Die gestrige Begegnung startete ausgeglichen, brachten beide ihre ersten drei Aufschagspiele durch. Doch Struff war dann im richtigen Moment zur Stelle und sicherte sich das Break zum 4:3. Nach 23. Minuten hatte der Sauerländer dann drei weitere Chancen, seinem Gegner den Service abzunehmen und gleichzeitig den Satz zu beenden, doch Lacko wehrte sich und verkürzte auf 4:5. Der Deutsche brachte anschließend allerdings seinen Aufschlag durch, um nach 29 Minuten mit 6:4 in Führung zu gehen.

Anschließend dann ein Schreckmoment für den Warsteiner: Nach dem ersten Durchgang musste er sich mit einer Muskelverletzung am linken Oberschenkel behandeln und bandagieren lassen, bevor es weiter ging. „Struffi“ schien sich davon nicht beirren zu lassen und erkämpfte sich umgehend eine Breakchance, die sein Kontrahent jedoch abwehren konnte. Darauf war dann Lacko bei den Services des Deutschen am Drücker, erspielte sich im weiteren Satzverlauf acht Breakbälle, die der Sauerländer allesamt abwehrte.

Somit musste der Tie-Break entscheiden und hier präsentierte sich der 53. der Weltrangliste deutlicher besser aufgelegt. Dank der Mini-Breaks zum 1:0 und 4:1 sicherte sich Struff den entscheidenden Vorteil, um nach 89 Minuten seinen dritten Matchball zum 6:4, 7:6(3) zu verwerten.

Knappes Doppel-Aus am Dienstag

Für Struff geht es am Dienstagmorgen im Doppel mit Andre Begemann weiter, bevor es voraussichtlich am Mittwoch gegen den an vier gesetzten Lucas Pouille geht, der in seiner ersten Runde ein Freilos besaß. Gegen den 23-jährigen Franzosen, der aktuell 16. der Weltrangliste ist, hat der Warsteiner bereits zweimal gespielt. Dem Challenger-Erfolg für Struff 2013 in Genf steht Pouilles Erfolg im vergangenen März in Indian Wells gegenüber. Der talentierte Franzose hatte zudem im vergangenen Jahr durch das Erreichen des Viertelfinals in Wimbledon einen seiner größten Erfolge ebenfalls auf Gras gefeiert.

Für das Erreichen der zweiten Runde streicht “Struffi” 20 Weltranglisten-Punkte ein, musste dagegen aber im Doppel die Segel streichen. Zusammen mit Partner Andre Begemann unterlag der 27-Jährige am Dienstag knapp dem Duo Oliver Marach und Mate Pavic 6:7, 7:6, 6:10.