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3:6, 6:3, 6:4 – French Open: Doppel Struff/Zverev in zweiter Runde

PARIS – Wenn Fußball-Weltmeister Mats Hummels einen Platz verlässt, dann in den häufigsten Fällen mit seiner Mannschaft als Sieger. Sowohl in der Vergangenheit als Abwehrchef des BVB, als auch aktuell als Akteur des FC Bayern bewies der 28-Jährige, meist intuitiv die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Am fortgeschrittenen vergangenen Mittwochnachmittag sollte ihn seine Intuition verlassen und er den Platz auch nicht als Sieger verlassen. Denn auf Court 5 der Anlage von Roland Garros standen zu dem Zeitpunkt die beiden Deutschen Jan-Lennard Struff und Mischa Zverev in der ersten Runde im Doppel gegen die lautstark vom Publikum unterstützten Franzosen Hugo Nys und Gregoire Jacq auf dem Platz. Mats Hummels war einer der geschätzten 400 Zuschauer, die sich das Match nicht entgehen lassen wollten. Doch der Wahl-Münchner entschied sich nach 3:6-Satzverlust (nach 30 Minuten) der Deutschen und 3:2-Führung im zweiten Satz den kleineren Nebenplatz der French Open zu verlassen und verpasste in der Folge Entscheidendes.

Struff und Zverev gelang anschließend nämlich direkt das Break zum 4:2, dass die beiden durch drei abgewehrte Re-Break Chancen verteidigten und zum Satzausgleich nach 59 Minuten nutzten.

Shakehands mit den Kontrahenten Gregoire Jacq (l.)  und Hugo Nys (3.v.l.) nach 91 Minuten. Fotos: Hölter

Im dritten Durchgang erwischten die Deutschen den besseren Start, sicherten sich den Aufschlag des gegnerischen Duos und gingen mit 1:0 in Führung. „Struffi“, der erstmals seit seinem Roland-Garros-Debüt 2013 wieder auf Court 5 spielte, war der einzige, der über die gesamte Partie all seine Aufschlagspiele durchbringen konnte und zeigte sich in dieser Kategorie deutlich besser aufgelegt als tags zuvor im Einzel gegen Tomas Berdych.

Im Doppel konnten Nys und Jacq zwar noch kontern und egalisierten den Spielstand zum 2:2, doch dann wurden die Deutschen das sichtlich bessere Gespann. Der Warsteiner und der Hamburger returnierten stark, schnappten sich den Service ihrer Kontrahenten zum 3:2 und brachten auch ihre Aufschläge durch, wenn auch die Franzosen noch zwei Möglichkeiten zum Ausgleich bekommen sollten, die Struff und Zverev aber souverän abwehrten.

Freitag gegen die Australier Kyrgios und Thompson

Somit konnte das deutsche Duo nach 91 Spielminuten den Matcherfolg mit 3:6, 6:3, 6:4 perfekt machen und sich über den Einzug in die zweite Runde freuen.

Am heutigen Freitag geht es für die beiden gegen das australische Doppel mit Nick Kyrgios und Jordan Thompson, die in ihrer ersten Runde das an zwei gesetzte Gespann Pierre-Hugues Herbert und Nicolas Mahut aus Frankreich 7:6(8), 4:6, 6:3 bezwangen.